Wir vergleichen Geldanlagen für Minderjährige!

Sparen für’s Kind

Sparen für KinderFür Kinder ein finanzielles Polster anzulegen, das ist kein neues Thema und Eltern oder Erziehungsberechtigte stellen sich auch immer wieder die Frage: Sparen für´s Kind – Welche Art der Anlageform bietet sich an und bringt auch eine gute Rendite? Wir stellen die verschiedenen Anlagemöglichkeiten vor.

Lohnt sich sparen überhaupt?

Aber ja doch! Denn ohne finanzielle Rücklagen kann es generell zu Engpässen kommen. Kinder wachsen und mit ihnen auch die Bedürfnisse und Ansprüche. Damit sich Wünsche, die in der nahen oder fernen Zukunft liegen, leicht realisieren lassen, bieten sich mündelsichere Geldanlagen wie Sparbuch, Tagesgeld oder Festgeld an. Mündelsicher bedeutet, dass es sich nicht um Anlageformen mit einem Verlustrisiko bzw. spekulativem Charakter handelt.

Das Sparbuch – Altbewährt, aber nicht mehr zeitgemäß

Das Sparbuch mit Verzinsung ist der Klassiker unter den Geldanlagen, wenn es um das Sparen für Kinder geht. Doch die Zinsen bewegen sich auf einem derart niedrigen Niveau, meist weit unter 1%, dass selbst hohe Einzahlungsbeträge dauerhaft keine effektive Rendite einbringen. Auch in Sachen Flexibilität kann das Sparbuch nicht mit dem Kindertagesgeld mithalten. Es sind Kündigungsfristen einzuhalten, höhere Abhebungssummen müssen meist im Voraus bei der Bank angemeldet werden. In den Köpfen ist das Sparbuch hingegen mit einer großen Sicherheit verankert, weshalb Eltern daher oft noch abwägen. Bei den Direktbanken bleibt das Sparbuch meist außen vor, hier steht das Tagesgeld für Kinder mit attraktiven Konditionen im Vordergrund.

Tagesgeld für Kinder – Die flexible und interessante Geldanlage für die Sprösslinge

Tagesgeld steht für viele heute im Vordergrund, wenn es um eine Geldanlage geht, die eine attraktive Verzinsung bei gleichzeitig hoher Handlungsflexibilität gewährt. Vor allem Direktbanken bieten Tagesgeld für Kinder an, mit dem sich Sparen für´s Kind wirklich auszahlen kann. Ein Tagesgeldkonto kommt ohne Kündigungsfristen aus, das Geld ist jederzeit und in der gewünschten Höhe verfügbar. Der Zins ist variabel, kann aber durch eine Zinsgarantie für einen bestimmten Zeitraum festgelegt werden, so dass die Erträge auch besser planbar sind. Der Zinssatz liegt zudem oft über 1%. Neben dem Zinssatz kommt es allerdings auch auf die Zeitspanne der Zinsgutschrift an. Werden die Zinsen monatlich gutgeschrieben, so profitiert der Anleger vom direkten Zinseszinseffekt. Die Höhe des Zinssatzes kann auch an eine bestimmte Einlagensumme gebunden sein. Wird die Einlagensumme erreicht, so fällt der Zins in der Regel nach unten. Die Einlagensicherung ist ein weiterer Punkt, der bei der Auswahl eines Kindertagesgeldkontos von Bedeutung ist. Sie gibt an, bis zu welcher Höhe die Einlagen definitiv auch wieder von der Bank ausgezahlt werden.

Ein Kindertagesgeldkonto wird von den Eltern oder Erziehungsberechtigten eröffnet, allerdings sollte das Kind als Inhaber eingetragen werden. Bis zur Volljährigkeit bleibt die Verfügungsvollmacht bei den Erziehungsberechtigten. So kann das Geld sicher verwaltet werden. Einige Banken offerieren attraktive Sparpläne durch monatlich fixe Einzahlungen, die z.B. per Dauerauftrag abgewickelt werden. Tagesgeldkonten mit Unterkonten erlauben die Definition und Verwaltung verschiedener Sparziele.

Der große Vorteil beim Kindertagesgeld liegt in der Verfügungsflexibilität. Es bietet sich daher auch für kurze Ansparzeiten sehr gut an, bei Bedarf wird das benötigte Geld einfach auf das Referenzkonto überwiesen.

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Festgeld für Kinder – Als langfristige Geldanlage besser geeignet

Festgeld zählt ebenso zu den mündelsicheren Geldanlagen und ist damit auch in puncto Sparen für´s Kind eine Option. Wie beim Tagesgeld besitzen die Erziehungsberechtigten die Kontovollmacht, während das Kind als Inhaber eingetragen wird. Im Gegensatz zum Tagesgeld, erfolgt die Geldanlage über einen festgelegten Zeitraum und zu einem fixen Zinssatz. Zudem liegen die Zinsen oft höher als die auf das Tagesgeld. Das Geld ist während des Anlagezeitraumes bei der Bank gebunden, der Kunde kann erst nach Ablauf der Anlagezeit darüber verfügen. Die Anlagedauer kann je nach Bank und Angebot variieren. Es finden sich aber auch schon Angebote mit Laufzeiten unter einem Jahr. Sparen für Kinder mit Festgeld zeigt sich in erster Linie bei fest definierten längerfristigen Sparzielen als ertragreiche Anlageoption.

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Das Kind als Kontoinhaber – Wichtig für den Steuerfreibetrag

Das inhabergeführte Sparbuch, Tagesgeld-, oder Festgeldkonto ist beim Sparen für Kinder immens wichtig. Ist das Kind als Inhaber eingetragen, so kann der ihm zustehende Steuerfreibetrag für die Abgeltungssteuer in voller Höhe ausgeschöpft werden. Bei jeder Anlageform sollte daher auch ein Freistellungsauftrag bei der jeweiligen Bank gestellt werden.

Foto: Ollyy – shutterstock